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Alle Infos findest du auf meiner Patreon-Seite.

Kinostatistik 2025

Ein weiteres Jahr geht zu Ende – Zeit für eine statistische Auswertung meiner Kinoeintritte. Für welche*n Regisseur*in habe ich die meisten Kinotickets gelöst? In welchem Monat war ich am seltensten im Kino? Wie viele animierte Filme habe ich mir 2025 zu Gemüte geführt? Und wer zum Teufel ist Bronwyn James? Alle… okay… die meisten dieser Antworten gibt es in der Kinostatistik 2025.

Die vergangenen Ausgaben meiner Kinostatistik findest du alle hier:
20242023 – 20222021202020192018201720162015

Titelbild: «Mickey 17» von Bong Joon-ho

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Die besten Filme 2025

Das Filmjahr 2025 ist zu Ende und bevor ich wie jedes Jahr meine Kinobesuche statistisch auswerte, will ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, meine Lieblingsfilme des Jahres zu küren. Es war keine leichte Aufgabe aus all den Filmen die prägendsten Werke auszuwählen, aber ich habe es schliesslich geschafft, eine stimmige Top 20 zusammenzustellen.

Auch in diesem Jahr gibt es auch viele Abwesende: Filme, von denen ich mir zwar viel versprochen habe, die ich aber verpasst, bzw. noch nicht gesehen habe – «Sinners» von Ryan Coogler oder «Sentimental Value» von Joachim Trier, etwa. Mal schauen, ob ich, wenn ich sie dann gesehen habe, auch sagen würde, dass sie auf die Liste gehört hätten.

Übrigens: Das Schauen und Besprechen all dieser Filme wäre ohne meine Unterstützer*innen auf Patreon nicht möglich gewesen. Wenn du meine Arbeit ermöglichen willst, und dazu monatliche Filmtipps und Goodies von mir bekommen möchtest, werde noch heute Mitglied der Äntli-Bande.

Meine liebsten Kurzfilme 2025 findest du hier.

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Kritik: «Avatar: Fire and Ash» von James Cameron

«Ermüdend ist […] ganz besonders der reaktionäre Unterbau der ganzen Geschichte. Jake Sully gibt abermals den Patriarchen, der die grossen Entscheidungen trifft, während seine passive Gattin Neytiri das emotionale Spektrum weiblicher Rollenklischees – von apathischem Trauern bis hin zu unkontrollierten Wutausbrüchen – abspulen darf. Wenn die Mutter zurückgezogen, schluchzend und in Trauer-Makeup um ihren Sohn weint, lenkt sich der Papa mit dem Einzigen ab, was trauernden Vätern bei solchen Schicksalsschlägen offenbar Halt gibt: Waffen.»

Für Maximum Cinema habe ich am 16. Dezember 2025 eine Kritik zum Blockbuster-Sequel «Avatar: Fire and Ash» verfasst.

Kritik: «Qui part à la chasse» von Lea Favre

«Um diese reale Aufnahme herum rekonstruiert [Lea Favre] in ‹Qui part à la chasse› das Erlebte in reduzierter Stop-Motion-Technik und erzählt, wie sie sich für einen Dokumentarfilm auf die Suche nach einer zu porträtierenden Person begibt. Auf die ‹Jagd›, quasi. Und wie sie dabei unverhofft im Visier eines anderen ‹Jägers› landet. Wie Favre in ihrem Film die Frage nach dem Jagen und Gejagtwerden behandelt und dabei auch die eigene Rolle als Dokumentarfilmerin hinterfragt, ist überragend.»

Für das Jahrbuch Cinema habe ich eine Kritik zum Schweizer Animationskurzfilm «Qui part à la chasse» verfasst, die auch in der gedruckten Ausgabe #71 zu lesen sein wird.

Kritik: «Matta und Matto» von Bianca Caderas und Kerstin Zemp

«Wer mit den absurden, von bemitleidenswerten Sonderlingen bevölkerten Welten von Bianca Caderas und Kerstin Zemp noch nicht vertraut ist, dürfte vom rasanten ‹Matta und Matto› möglicherweise etwas überfordert sein. Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt, kommt in den Genuss eines fantastischen, verspielten Films über Sehnsucht, Lust – und Eierköpfer.»

Für das Jahrbuch Cinema habe ich am eine Kritik zum Schweizer Animationskurzfilm «Matta und Matto» verfasst, die auch in der gedruckten Ausgabe #70 zu lesen ist.

Kritik: «Forza, Rea!» von Isabel Pahud, Isabel Clerici, Laura Zimmermann und Polina Tyrsa

«Mit seinem rasanten Tempo und den übertriebenen Perspektiven erinnert ‹Forza, Rea!› an amerikanische Cartoonserien der frühen Nullerjahre – wie ‹Samurai Jack oder ‹Kim Possible–, als dank neuer technischer Möglichkeiten plötzlich alles möglich schien. »

Für das Jahrbuch Cinema habe ich am eine Kritik zum Schweizer Animationskurzfilm «Forza, Rea!» verfasst, die auch in der gedruckten Ausgabe #70 zu lesen ist.

Kritik: «Holes» von Andrew Davis

«Der Abenteuerfilm kann mit seiner verschachtelten Erzählstruktur und den charismatischen Figuren überzeugen. ‹Holes› verharmlost seine schweren Themen nie und behält doch eine gewisse Leichtigkeit. Sicher, vieles wurde in den über zwanzig Jahren seit dem Erscheinen des Films interessanter erzählt – aber, dass ein Disney-Familienfilm 2003 so offen über Rassismus, Klasse und Missbrauch spricht, ist bemerkenswert.»

Für das Coucou habe ich mir die Buchverfilmung «Löcher» mit Shia LaBeouf angesehen und in der Mai-Ausgabe besprochen.

Text: Alles oder nichts.

Foto: Daniel Oberhaus, 2019 (bearbeitet)

«Bond-Fans dürfte nun das bevorstehen, was ‹Star Wars›-Fans seit 2012 und der Übernahme von Lucasfilm durch Disney bereits bestens kennen: Haufenweise mittelmässige Filme und Serien, die zuallererst die Profitabilität von Streaming-Plattformen steigern sollen – und erst in zweiter Linie Film oder Serie sein dürfen. Content, halt. Eine erste Kostprobe gab es bereits mit der Abenteuer-Reality-Game-Show ‹007: Road to a Million›, die Amazon durchboxen konnte — eine Produktion, die der Guardian als ‹schäbig, langweilig und seelenlos› bezeichnete. Die zweite Staffel ist bereits in Planung.»

Mein Kommentar zur Kontrollübernahme der Bond-Franchise durch Amazon – und die Bedeutung für das moderne Hollywoodkino, auf Medium.

Kritik: «Sauvages» von Claude Barras

«Der Dschungel wird in ‹Sauvages› zu einem eigenständigen Akteur, der die Figuren – und uns mit ihnen – richtiggehend dazu einlädt, seine Geheimnisse zu erkunden. Dass das Budget des Films im Vergleich zu ‹Ma vie de Courgette› um rund die Hälfte gestiegen ist – für den Film wurde in Martigny sogar ein kleiner Studiokomplex mit 50 Angestellten und riesigen Sets geschaffen –, merkt man dieser Ökofabel mit ihren detailverliebten Sets und der liebevollen Animation zu jedem Zeitpunkt an. So ist ‹Sauvages› wahrscheinlich der schönste Schweizer Animationsfilm überhaupt – und ein Werk, das Hoffnung für das hiesige Trickfilmschaffen macht.»

Für Maximum Cinema habe ich am 3. Februar 2025 eine Kritik zum Schweizer Stop-Motion-Film «Sauvages» verfasst.

Kritik: «Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl» von Nick Park und Merlin Crossingham

«Die ganz grosse Leistung von ‹Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl› ist aber die Leichtigkeit, mit der das Studio Aardman beweist, warum es seit über einem halben Jahrhundert eine der ganz grossen Nummern – wenn nicht sogar die grösste – im Stop-Motion-Bereich ist. Alleine für die Bandbreite an Emotionen, welche die Macher*innen dem wortlosen Hund Gromit verleihen, hätte ‹Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl› einen Oscar, oder mindestens eine Nomination für den besten Animationslangfilm, verdient.»

Für Maximum Cinema habe ich am 2. Januar 2025 eine Kritik zum Stop-Motion-Film «Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl» verfasst – der am 23. Januar dann auch übrigens die geforderte Oscar-Nomination bekommen hat.