Podcast: «Nachwuchs» mit Mirjam Skal, Filmmusikkomponistin

«Wenn ich Musik höre, sehe ich vor meinem inneren Auge Farben und Bilder». Die Filmkomponistin Mirjam Skal hat bereits grosse Projekte wie das Familiendrama «Les Courageux» oder verschiedene «Tatort»-Folgen vertont.

Für die Podcast-Serie «Nachwuchs» («Relève») von Cinebulletin in Zusammenarbeit mit Maximum Cinema habe ich mich mit Mirjam Skal getroffen. Sie erzählt von Experimenten beim Komponieren und wie es ist, wenn man Musik «sehen» kann.

Alle Folgen findest du auf www.cinebulletin.ch

Redaktion: Alexandre Ducommun & Olivier Samter
Schnitt: Miriam Knecht
Musik & Sound Design: Cyrielle Ternon-Weber

Porträt Mirjam Skal: Manuel Schuetz

Podcast: «Nachwuchs» mit Riccarda Schwarz, Editorin

«Wenn Filme oder Serien schlecht editiert sind, reagiere ich negativ», sagt Riccarda Schwarz. Die Bernerin kennt sich aus mit Schnitt, als Editorin hat sie bereits zahlreiche Schweizer Serien- und Filmprojekte betreut, wie etwa «Tschugger» oder «Game Over: Der Fall der Credit Suisse».

Für die Podcast-Serie «Nachwuchs» («Relève») von Cinebulletin in Zusammenarbeit mit Maximum Cinema habe ich mich mit Riccarda Schwarz getroffen und mit ihr über ihre Arbeit, über Teamwork und die Herausfordungen als Editorin gesprochen.

Alle Folgen findest du auf www.cinebulletin.ch

Redaktion: Alexandre Ducommun & Olivier Samter
Schnitt: Miriam Knecht
Musik & Sound Design: Cyrielle Ternon-Weber

Porträt Riccarda Schwarz: Elio Herzog

Kritik: «Forza, Rea!» von Isabel Pahud, Isabel Clerici, Laura Zimmermann und Polina Tyrsa

«Mit seinem rasanten Tempo und den übertriebenen Perspektiven erinnert ‹Forza, Rea!› an amerikanische Cartoonserien der frühen Nullerjahre – wie ‹Samurai Jack› oder ‹Kim Possible› –, als dank neuer technischer Möglichkeiten plötzlich alles möglich schien. »

Für das Jahrbuch Cinema habe ich am eine Kritik zum Schweizer Animationskurzfilm «Forza, Rea!» verfasst, die auch in der gedruckten Ausgabe #70 zu lesen ist.

Kritik: «Holes» von Andrew Davis

«Der Abenteuerfilm kann mit seiner verschachtelten Erzählstruktur und den charismatischen Figuren überzeugen. ‹Holes› verharmlost seine schweren Themen nie und behält doch eine gewisse Leichtigkeit. Sicher, vieles wurde in den über zwanzig Jahren seit dem Erscheinen des Films interessanter erzählt – aber, dass ein Disney-Familienfilm 2003 so offen über Rassismus, Klasse und Missbrauch spricht, ist bemerkenswert.»

Für das Coucou habe ich mir die Buchverfilmung «Löcher» mit Shia LaBeouf angesehen und in der Mai-Ausgabe besprochen.

Text: Alles oder nichts.

Foto: Daniel Oberhaus, 2019 (bearbeitet)

«Bond-Fans dürfte nun das bevorstehen, was ‹Star Wars›-Fans seit 2012 und der Übernahme von Lucasfilm durch Disney bereits bestens kennen: Haufenweise mittelmässige Filme und Serien, die zuallererst die Profitabilität von Streaming-Plattformen steigern sollen – und erst in zweiter Linie Film oder Serie sein dürfen. Content, halt. Eine erste Kostprobe gab es bereits mit der Abenteuer-Reality-Game-Show ‹007: Road to a Million›, die Amazon durchboxen konnte — eine Produktion, die der Guardian als ‹schäbig, langweilig und seelenlos› bezeichnete. Die zweite Staffel ist bereits in Planung.»

Mein Kommentar zur Kontrollübernahme der Bond-Franchise durch Amazon – und die Bedeutung für das moderne Hollywoodkino, auf Medium.

Kritik: «Sauvages» von Claude Barras

«Der Dschungel wird in ‹Sauvages› zu einem eigenständigen Akteur, der die Figuren – und uns mit ihnen – richtiggehend dazu einlädt, seine Geheimnisse zu erkunden. Dass das Budget des Films im Vergleich zu ‹Ma vie de Courgette› um rund die Hälfte gestiegen ist – für den Film wurde in Martigny sogar ein kleiner Studiokomplex mit 50 Angestellten und riesigen Sets geschaffen –, merkt man dieser Ökofabel mit ihren detailverliebten Sets und der liebevollen Animation zu jedem Zeitpunkt an. So ist ‹Sauvages› wahrscheinlich der schönste Schweizer Animationsfilm überhaupt – und ein Werk, das Hoffnung für das hiesige Trickfilmschaffen macht.»

Für Maximum Cinema habe ich am 3. Februar 2025 eine Kritik zum Schweizer Stop-Motion-Film «Sauvages» verfasst.

Kritik: «Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl» von Nick Park und Merlin Crossingham

«Die ganz grosse Leistung von ‹Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl› ist aber die Leichtigkeit, mit der das Studio Aardman beweist, warum es seit über einem halben Jahrhundert eine der ganz grossen Nummern – wenn nicht sogar die grösste – im Stop-Motion-Bereich ist. Alleine für die Bandbreite an Emotionen, welche die Macher*innen dem wortlosen Hund Gromit verleihen, hätte ‹Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl› einen Oscar, oder mindestens eine Nomination für den besten Animationslangfilm, verdient.»

Für Maximum Cinema habe ich am 2. Januar 2025 eine Kritik zum Stop-Motion-Film «Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl» verfasst – der am 23. Januar dann auch übrigens die geforderte Oscar-Nomination bekommen hat.

Kinostatistik 2024

Ein grosses Jubiläum! Bereits zum zehnten Mal werte ich meine Kinotickets statistisch aus, und zerlege mein Filmjahr in seine Einzelteile: Welche*r Regisseur*in schwang 2024 obenaus? In welchem Kino war ich am meisten? Wie steht es um die Geschlechterverteilung? Auf all diese und viele weitere Fragen hat meine Kinostatistik die Antwort parat.

Dazu gibt es wie immer die Liste meiner Lieblingsfilme des Jahres und viele weitere unnütze wertvolle Fakten zu meinem Filmjahr 2024!

Die vergangenen Ausgaben meiner Kinostatistik findest du alle hier:
2023 – 2022 – 2021 – 2020 – 2019 – 2018 – 2017 – 2016 – 2015

Titelbild: «The Wild Robot» von Chris Sanders

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Interview mit Adam Elliot

Copyright: © Andreas Rentz (Getty) for ZFF

«Nach ‹Mary and Max› war ich ziemlich verzweifelt und kämpfte mit einer depressiven Phase. Mein Produzent und ich haben uns getrennt – eine berufliche Trennung quasi. Es dauerte sehr lange, bis ich meine Energie und meinen Enthusiasmus wiederfand.»

Für Maximum Cinema habe ich mich mit dem australischen Trickfilmregisseur Adam Elliot anlässlich des Kinostarts seines zweiten Langfilms «Memoir of a Snail» über reduzierte Budgets, seine Wut auf organisierte Religion und seine Unlust zu animieren unterhalten.

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